Rüeblitorte Pessach

Wir danken Rabbinerin Bea Wyler herzlich für die Übermittlung dieser leckeren Schweizer Spezialität, die in früheren Zeiten von Aargauer Juden auf pessachdik adaptiert wurde.

Zutaten:
250 g Mandeln sehr fein gerieben
250 g feiner Zucker (ev. weniger)
250-300g ganz fein geriebene Rüebli (Möhren, Wurzeln, Karotten)
5 Eier getrennt
2-3 Esslöffel (50-75g) Matzenmehl
0,5dl (3 EL) Zitronensaft frisch gepresst
abgeriebene Zitronenschale
0,5dl (3 EL) Kirsch
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
1 Prise Kardamon n.B.
etwas frisch geriebenen Ingwer n.B.
(Es braucht kein Triebmittel wie Backpulver oder Natron, die alle 
sowieso schwer pessachdik zu erhalten sind. Mit den vielen Eischnee 
wird die Torte luftig genug).


1) Eigelb mit 150g Zucker cremig schlagen, bis aller Zucker vergangen 
ist und die Masse hellgelb ist. Zitronensaft, Kirsch, Gewürze 
beigeben. (Das geht am besten, wenn die Eigelb Zimmertemperatur haben.
2) Rüebli in die Eigelbmasse mischen.
3) Eiweiss mit 1 Pr. Salz steif schlagen, 100g Zucker allmählich 
hinein rieseln lassen, weiter schlagen, bist ein sehr fester Eischnee 
entstanden ist. (Das geht am besten, wenn die Eiweiss kalt sind)
4) Mandeln, Matzenmehl und Eischnee abwechslungsweise vorsichtig aber 
rasch unter die Eigelb-Rüeblimasse ziehen.
5) In vorbereitete Springform oder Auflaufform geben.
Bei 170°C 60 Minuten backen. Im Ofen auskühlen lassen.
Puderzuckerglasur (Zitronensaft und/oder Kirsch) oder einfach mit 
Puderzucker überpudern, und ev. mit Marzipan-Rüebli garnieren.
Die Torte sollte zwei bis drei Tage 'reifen' können.

Chag ssameach!